Porta Nigra
"Kaum ein Monument verkörpert eindrucksvoller die bewegte Geschichte der ältesten Stadt Deutschlands als ihr heutiges Wahrzeichen. Die Porta Nigra, das ehemalige Nordtor der römischen Stadtbefestigung, gilt als eines der besterhaltenen Stadttore der Antike. Schwarzes Tor (Porta Nigra) hieß es bereits im Mittelalter wegen der schwärzlichen Verwitterungskruste." Kurzführer 2 - Porta Nigra Trier - Rheinland Pfalz 2002
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Die Bauarbeiten an der Stadtmauer begannen unter der Herrschaft des Adoptivkaisers Antoninus Pius. Die Porta Martis (Marstor, heutige Porta Nigra) wurde um 169/ 170 fertiggestellt. Durch ein in 6 m Tiefe gefundenes Stück Eichenholz wurde das Alter mittels dendrologischer Analyse kürzlich exakt bestimmt. Der dreiteilige symmetrische 36 m breite Torbau hat eine Höhe von 29 m mit 132 Rundbogenfenstern. Feldseitig haben beide Wehrtürme eine Verteidigungs-Rundung mit 21,5 m Tiefe, während sie stadtseitig mit der Mauer abschließen.