Erechtheion auf der Akropolis Athen
"Das Erechtheion steht dort, wo ursprünglich der Palast des mythischen
Königs Erichthonios (Erechtheus I.) gewesen sein soll. Der Tempel fasste in
einer komplexen architektonischen Gestalt mehrere alte Kulte für insgesamt 13
Gottheiten und Heroen zusammen. So enthielt er das hölzerne, angeblich vom
Himmel gefallene Kultbild der Stadtgöttin Athene, das jährlich am Fest der
Panathenäen neu geschmückt wurde. Ferner umfasste der Bau die Erdspalte, in der
eine der Athene heilige Schlange gelebt haben soll, den heiligen Ölbaum der
Göttin, die Salzquelle, die Poseidon bei einem Wettstreit mit Athene entstehen
ließ, und das Grab des mythischen Königs Kekrops I.
Bekannt ist das Erechtheion vor allem durch eine Vorhalle, die anstelle von
Säulen von sechs überlebensgroßen Mädchenfiguren (korai) getragen wird. Sie
wurden auch als Karyatiden bezeichnet (laut Vitruv benannt nach der Stadt Karya
auf der Peloponnes); es ist jedoch nicht gesichert, wen sie darstellen. Die
Karyatiden gehören stilistisch zum Reichen Stil." Quelle
Wikipedia

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