Kykladenkultur - neolithische und bronzezeitliche Kunst der ägäischen Inselgruppe

Die Kykladen bilden die größte Inselgruppe in der Ägäis mit der Hauptinsel Delos im Zentrum des Archipels. Aufgrund der reichen Obsidian-, Metall- und Marmorvorkommen entwickelte sich die sogenannte "Kykladenkultur" im Neolithikum und  zu Beginn der Bronzezeit. Dank Bootsbau und Seefahrt wurden die Kykladen zu einer Drehscheibe des Austauschs von Waren und Ideen zwischen Europa und Kleinasien.

Schon 2800 v.u.Z. entstanden "modern-avantgardistisch" anmutende abstrakte Skulpturdarstellungen, die sogenannten Marmoridole.

"Die weibliche Idol-Statuette (Anm.: 20 Drachmen-Briefmarke auf dem FDC, Kykladenfigur aus der Insel Amorgos) aus der Zeit um 2000 - 1900 v.Chr. wirkt wie flach aus dem Stein geschnitten, nur die Brüste sind erhaben gearbeitet, Arme und Schoss werden durch Ritzlinien angedeutet (Archäologisches Nationalmuseum Athen)."  - "Die Griechen - Geschichte und Reichtum einer alten Hochkultur" Text von Stefano Maggi; Club Premiere 2007

  

"Der Harfenspieler von Keros (2200 - 2000 v. Chr.) (Anm.: 3 Drachmen-Briefmarke) ist eines der bekanntesten Werke der Kykladenkunst (Archäologisches Nationalmuseum Athen)."  - "Die Griechen - Geschichte und Reichtum einer alten Hochkultur" Text von Stefano Maggi; Club Premiere 2007

 

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