Die Königsgräber in Mykene

Die Königsgräber der ausgedehnten Palastanlage aus mykenischer Zeit in der peleponesischen Landschaft Argolis stammen aus dem 17. Jahrhundert v.u.Z. Die Schachtgräber dienten mehreren Bestattungen. 1874 bis 1876 wurden durch Heinrich Schliemann wertvolle Grabbeigaben zu Tage befördert, die sich heute im Nationalmuseum Athen befinden.

Die griechische 2-Drachmen-Marke zeigt ein Porträt des berühmten Archäologen. Auf dem 11-Drachmenwert ist die berühmte "Goldene Maske des Agamemnon" aus dem Schachtgrab V zu sehen. Der 5-Drachmenwert zeigt eine große Silbernadel mit aufgesetztem Goldblech. Es ist eine Naturgöttin zu sehen, auf deren Kopf sich zwei Pflanzenornamente stützen, die die Göttin umschließen und einen Kreislauf des Lebens symbolisieren.

 

Ein Goldring mit einer Blumenblüte und ein Diadem aus Goldblechen, minoisch beeinflußt, beschließen die Markenedition ausgewählter Mykeneschätze.

 

 

 

Das Löwentor in Mykene

"Das Löwentor besteht aus vier Monolithen, hat eine Höhe von 3,10 m  und eine Breite von 2,78 - 2,95 m. In der Schwelle haben sich drei Rillen eingegraben, die von Wagenrädern stammen und in späterer Zeit als Abfluß dienten. Oberhalb des Tors die älteste Monumentalskulptur Europas: Zwei antithetische, aufgerichtete Löwen, die ihre Vorderläufe auf zwei Altäre stützen. In der Mitte eine Säule, die ein Gebälk trägt. Wahrscheinlich ist hier der Palast gemeint, der von Löwen bewacht wird."  Knaurs Kulturführer Griechenland, Weltbild 1998 

 

 

Das "Grab des Agamemnon" oder auch "Schatzhaus des Atreus"

"Als Schatzhaus des Atreus (griechisch θησαυρός του Ατρέα) wird heute das prachtvollste der in Mykene erhaltenen Königsgräber bezeichnet. Es ist ein unterirdischer Tholosbau, der während der Späthelladischen Zeit um 1250 v. Chr. errichtet wurde.
Pausanias berichtete, dass es in Mykene ein unterirdisches Gebäude des Atreus und seiner Söhne gäbe, in dem sie ihre Schätze lagerten. Wahrscheinlich wegen der wertvollen Grabbeigaben hielt man die Grabbauten in der Antike für Schatzhäuser. Die ersten Besucher Mykenes hielten den Kuppelbau, der inzwischen jedoch seiner Wertgegenstände beraubt war, für das beschriebene Gebäude und nannten es deshalb Schatzhaus des Atreus. Zuweilen findet man auch die Bezeichnung Grab des Agamemnon."
 Quelle Wikipedia 

 

"Das Schatzhaus des Atreus besitzt einen 36 m langen Dromos und ein großes Tor (5,40 m Höhe, 2,70 m Breite). Der gewaltige Türsturz (9,50 x 1,29 m) hat ein Gewicht von 120 Tonnen. Die Kuppel (Tholos) besteht aus 33 Ringen, die von nach oben vorkragenden Quadern gebildet werden."  Knaurs Kulturführer Griechenland, Weltbild 1998 

 

 

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