Pompeji

"Am 24. August 79 n.u.Z. bricht der Vesuv aus und begräbt zwei blühende Städte, Pompeji und Herculaneum, unter Asche und Lava. Schon bald vergessen, werden sie erst im 18. Jahrhundert wiederentdeckt. Und vor den staunenden Augen der Menschheit enthüllt sich das eingeäscherte Pompeji als einmalige Momentaufnahme des römischen Lebens im 1. Jahrhundert n.u.Z." Robert Etienne "Pompeji, die eingeäscherte Stadt - Abenteuer Geschichte", Klappentext, TB Ravensburger 1991, OA Paris 1987  

 

Pompeji - Die Ruinen

Die Basilika bildete zusammen mit dem Forum einen Teil des zentralen Handelszentrums der Stadt. Hier ging es am lebhaftesten zu, denn Pompeji war in erster Linie eine Handelsstadt. Kaufleute, Bankiers und Ladenbesitzer trafen hier zusammen, um Verträge aufzusetzen und Geschäfte abzuschließen. Die Basilika hatte fünf Eingänge, vor denen eine Vorhalle (chalcidicum) lag.

 

Pompeji - Die Mosaiken und Fresken

 

Das 1763 in der "Villa des Cicero" bei Ausgrabungen in Pompeji aufgefundene Mosaik zeigt eine Szene mit Straßenmusikanten. Der rechte Tympanon-Schläger (Tamburin) trägt eine Jünglingsmaske. Er wird von einem zweiten Tänzer mit Zimbeln (Schallbecken) begleitet. Eine nebenstehende Flötistin spielt die Aulos, ein antikes Rohrblattinstrument mit zwei konischen nicht verbundenen Melodieröhren. Die Flötenspielerin trägt eine Hetärenmaske.

Es soll sich hier um Bettelpriester (Metragyrten, Galli) der Göttin Kybele handeln. Das Mosaik trägt die Signatur des Dioskorides von Samos, einem Mosaikkünstler aus dem 1. Jahrhundert v.u.Z..

 

Pompeji - Fresken

Das auf dem arabischen Block dargestellte Gemälde zeigt ein Ehepaar und stammt aus dem Haus der Brüder Terentius. Der Dargestellte Terentius Neo war ein Rechtsgelehrter und hält und hält eine Schriftrolle, wohl seinen Ehevertrag. Seine Frau hält ein Wachstäfelchen mit Schreibgriffel. Es handelt sich wahrscheinlich um ein Dyptichon zur Notiz von Haushaltsaufgaben.

 

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