Stadtgründungsmythos Rom: Wölfin säugt Zwillinge

Im römischen Mythos sind die Zwillinge Romulus und Remus Kinder des Mars und der Königstochter Rhea Silvia. Nachdem von ihrem Großonkel in der Wildnis ausgesetzt, wurden Sie von einer Wölfin gesäugt und konnten dadurch überleben. Später wurden beide die legendären Gründer der Stadt Rom.

 

 

Die sogenannte Kapitolinische Wölfin ist eine lebensgroße etruskische Bronzefigur aus dem 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.

Um das Jahr 1890 wurde die Wölfin als Abguß-Replik in die Fassadendekoration im Villenareal des Künstlerfürsten Franz von Stuck integriert. Sie ist Ausdruck seiner künstlerischen Liebe zur Antike. Als Wahrzeichen Roms hatte sie in der Antike keine Zwillinge. Die wurden der Originalskulptur erst im Mittelalter hinzugefügt.

  

                       

               

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