Die 7 antiken Weltwunder

1. Die großen Pyramiden von Giseh

"Schon die Menschen in der Antike zählten die rätselhaften ägyptischen Totentempel zu den Weltwundern. Jede Pyramide war das Grab eines Königs und Mittelpunkt einer Tempelanlage. Die Faszination dieser gigantischen Grabmäler mitten in der Wüste am Rand des fruchtbaren Niltals hält bis heute an. Mit 146 Metern Höhe war die berühmte Cheopspyramide von Gise, die im dritten vorchristlichen Jahrtausend fertiggestellt wurde, bis weit ins 19. Jahrhundert das höchste Bauwerk der Welt."  Mark Lehner "Geheimnis der Pyramiden in Ägypten"  Klappentext, Orbis 2002, Originalausgabe "The Complite Pyramids" Thames and Hudson 1997 

 

2. Der Koloß von Rhodos

Die Briefmarken bilden den Koloß von Rhodos, ein antikes Weltwunder, in einer Phantasiedarstellung ab. Aus baulich-statischen Gründen kann die Bronze-Riesenstatue so nicht ausgesehen haben.  Der Koloß wurde aus Dankbarkeit über die erfolgreich abgewehrte Belagerung des Diadochen Demetrios Poliorketes ("Der Städtebelagerer") von den Rhodiern um ca. 300 v.u.Z. errichtet.

 

 

3. Artemision - Tempel der Artemis Ephesia

Die Artemis Ephesia wurde im Artemision, einem Tempel und antikes Weltwunder in der Nähe von Ephesus (Ionien). Sie übernahm hier die Aspekte einer anatolischen Naturgöttin, der Herrin der Tiere. Ihr Oberkörper ist mit zahlreichen Brüsten bedeckt. Nach neuerer Interpretation handelt es sich aber um Stierhoden, die im Fruchtbarkeitskultus eine rituelle Bedeutung besaßen. Der große Tempel der Artemis bei Ephesos wurde 350 v.u.Z. nach der Zerstörung des ersten Tempels an gleicher Stelle erbaut und nach 100 Jahren Bauzeit fertiggestellt. Durch Antipatros erfolgte die Aufnahme in die Liste der Weltwunder. In den Wirren der Soldatenkaiserzeit wurde der Tempel durch die Goten 263 zerstört. 

        

Im Ephesos-Museum Selcuk befinden sich 2 Kultstatuen der Artemis Ephesia. Die italienische Kolonial-Briefmarke aus Libyen und die

türkische Briefmarke aus Nordzypern zeigt die "Schöne Artemis". Auf dem Revers der Sabina-Bronze ist die "Große Artemis" zu sehen.

 

4. Zeusstatue des Phidias in Olympia

Die ungarische Briefmarke zeigt ein Wunder der antiken Welt, die Zeusstatue des Phidias im Tempel zu Olympia. Sie war ca. 13 m hoch und aus Gold und Elfenbein gefertigt. Im 5. Jahrhundert wurde der Zeustempel durch Feuer und Erdbeben zerstört.

 

5. Pharos - Leuchtturm Alexandrias

Der erste überlieferte Leuchtturm der antiken Welt wurde um 280 v.u.Z. unter der Herrschaft Ptolemaios I. errichtet. Er war bis ins 20. Jahrhundert mit etwa 115 bis 160 Metern der höchste Leuchtturm, der je gebaut wurde. Durch Erdbeben im Jahr 365 und 769 wurde das Bauwerk stark beschädigt. Nach weiteren Erdbeben im Mittelalter wurden die Trümmersteine in einer Festung verbaut.

 

6. Das Mausoleum von Halikarnassos

Um 360 v.u.Z. entstand das etwa 46 m hohe Grabmahl des persischen Satrapen Maussolos in der karischen Hauptstadt Halikarnassos. Nach Erdbeben beschädigt wurden seine Steine für den Bau der Kreuzritterfestung in Bodrum verwendet.

 

7. Hängende Gärten der Semiramis

Bei den "Hängenden Gärten der Semiramis" soll es sich um eine aufwendige Gartenanlage in Babylon am Euphrat gehandelt haben.

"Nach den antiken Schriftstellern lagen die Hängenden Gärten neben oder auf dem Palast und bildeten ein Quadrat mit einer Seitenlänge von 120 Metern. Die Terrassen erreichten eine Höhe von ca. 25 bis 30 Metern. Die dicken Mauern und Pfeiler des Aufbaugerüstes waren überwiegend aus Brandziegeln hergestellt, unter den einzelnen Stufenabsätzen sollen sich Gänge befunden haben. Die Etagenböden bestanden aus drei Lagen, eine Lage aus Rohr mit viel Asphalt, darüber eine doppelte Lage aus gebrannten Ziegeln, die in Gipsmörtel eingebettet waren, und ganz oben dicke Platten aus Blei. So wurde ein Durchdringen von Feuchtigkeit verhindert. Auf diese Konstruktion hätte man Humus aufbringen und verschiedene Baumsorten einpflanzen können. Eine Bewässerung war aus dem nahegelegenen Euphrat möglich." Quelle Wikipedia

 

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