Arethusa
Die Nymphe Arethusa wurde im antiken Syrakus göttlich verehrt. Sie fungierte als Stadtgottheit dieser westgriechischen Polis auf Sizilien. Schon ab dem frühen fünften Jahrhundert v. u. Z. findet sich ihr Bild, meist umgeben von Delphinen auf den Münzen von Syrakus.

Delphine hatten bei den seefahrenden Griechen eine Ausnahmestellung inne. Sie wurden schon von Aristoteles als Meeressäuger klassifizert und wegen ihrer Eleganz, Klugheit und Zutraulichkeit gegenüber den Menschen verehrt und geachtet.
Das Mosaik in Milreu ist Bestandteil einer etwa 1m hohen Podiumswand eines Tempelbezirks in einer römischer Villenanlage aus dem 3. Jhd. n.u.Z. Die Ruinen befinden sich im Hinterland der Algarve, nördlich von Faro. Die ungarische Briefmarke zeigt ein römisches Mosaik aus Pannonien vom 2. Jhd. n.u.Z.

Arethusa war die Nymphe der Arethusaquelle auf der Insel Ortygia in Syrakus. Im Altertum wurde vermutet, dass eine unterirdische Verbindung zwischen der Quelle und dem Fluss Alpheios (Alfios) auf der griechischen Halbinsel Peloponnes besteht.



Ansichtskarte Arethusaquelle 1911 nach Alexandria
ORTSBESICHTIGUNG:

Die Fonte Aretusa, eine Süßwasserquelle in Meeresnähe, ist mit einem antiken Mythos unterlegt. Flussgott Alpheios verliebte sich in Arethusa, als die Waldnymphe im Fluss badete. Um seinen Annäherungen zu entgehen, stürzte sie sich ins Meer. Artemis verwandelte sie daraufhin in eine Quelle. Alpheios aber eilte ihr nach und vermischte seine Wasser mit denen der Arethusa.
An der Quelle wachsen Papyrusstauden, einzigartig in Europa.