Tyche-Fortuna

Tyche ist die Göttin der Schicksalsfügung und des Zufalls. Tyche erhöht und erniedrigt. Sie führt launenhaft den Lebensweg des Einzelnen und den Wechsel der Geschichte. Ihre wichtigsten Attribute sind das Füllhorn und das Ruder. Tyche stand auch häufig als Zeichen der Unsicherheit des Glücks auf einer Kugel oder auf einem Rad. Ihre römische Entsprechung ist Fortuna. Im Stadtkult des Römischen Reiches hatte sie eine besondere Bedeutung. 

 

Das Lectisternium (von lateinisch lectus „Bett“, „Kissen“ und sternere „ausbreiten“) war ein feierliches Göttermahl im alten Rom. Im Kultus der Götterverehrung richtete es sich vor allem an die wandernden oder fernen Götter wie die Dioskuren, Asklepios, Apollon oder Tyche.

Das römische As zeigt im Revers den Kaiser Hadrianus links stehend und einen Globus haltend. Fortuna steht rechts, ein Füllhorn haltend. Beide reichen sich die Hände. Das Münzbild versinnbildlicht die kaiserliche Programmatik. Unter der Regentschaft des Kaisers wurde die Weltherrschaft des Imperiums gefestigt (Globus). Die politischen Maßnahmen Hadrians waren erfolgreich und wurden durch Fortuna begünstigt.

 

Statuen:

 

 

               

               

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