Kaiserinnen der Severischen Dynastie

Julia Domna (160 - 217) Gattin des Septimius Severus, Mutter des Caracalla und Geta

Julia Domna entstammte einer sehr einflussreichen syrischen Sonnenpriesterkaste aus Emesa (Homs). Nach einem persönlichen Treffen in Emesa wurde sie die zweite Frau des römischen Kaisers Septimius Severus. Sie gebar ihm die Söhne Caracalla und Geta. Als Kaiserin hatte sie immensen politschen und kulturellen Einfluß. Ihren Mann begleitete sie auf Feldzügen. Caracalla  vertrat sie in Rom bei dessen Abwesenheit. Nach der Ermordung ihres Sohnes verübte sie Selbstmord.

 

 

 

 

 

Julia Maesa (ca. 160 - 226) Großmutter des Elagabal und Severus Alexander,

Schwester der Julia Domna

Julia Maesa hatte ein enges Verhältnis zu ihrer Schwester und lebte mit ihr am Kaiserhof in Rom. Nach der Ermordung Caracallas wurde sie vom Usurpator Macrinus aus Rom verbannt. Sie war die Hauptinitiatorin des Umsturzes und der Wiedereinführung der severischen Dynastie mit dem Kinderkaiser Elagabal. Bis zu ihrem Tod 226 war sie wichtige politische Beraterin am Hof, die "graue Eminenz".

Der römische Denar zeigt rückseitig Felicitas nach links stehend über einem Altar mit Patera (Trankopferschale) opfernd. Rechts hält sie den Caduceus (Hermesstab). Daneben ist ein Stern zu sehen, wahrscheinlich ein Bezug auf den emesischen Sonnenkult.

Felicitas ist die göttliche Macht für den glücklichen Ausgang eines Unternehmens. Julia Maesa war wahrlich durch Felicitas im Lauf ihres Lebens begünstigt.

 

Julia Soaemias (ca. 180 - 222) Mutter des Elagabal

Julia Mamaea (ca. 180 - 235) Mutter des Severus Alexander

Die beiden Kaisermütter wirkten so einflußreich auf ihre Söhne Elagabal und Alexander Severus, daß sie deren Herrschaft nicht überlebten und mit ihnen ermordet wurden.

 

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